Institut für Geowissenschaften, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Projektkoordination


Arbeitsprogramme

Chemische und mineralogische Analysen, H2-CO2-Laborexperimente und Durchflusssimulationen

 

"In situ Untersuchungen im Rahmen von Autoklavenexperimenten an natürlichen und technischen Komponenten und deren chemische sowie mineralogische Analyse und Oberflächencharakterisierung"

Analytische Arbeiten

Probenahme in einem Bohrkernlager der Industrie oder der Forschungspartner. Anschließend erfolgt die petrographische und makroskopische Untersuchung des Bohrkernmaterials und der Bohrlochzemente.

Nachfolgend werden die Proben präpariert, entsprechend den Analysemethoden eingeteilt und an die Projektpartner verteilt.

An Dünnschliffen, Gesteinsbruchstücken und Gesteinswürfeln von maximal 1 cm Kantenlänge erfolgt die petrographische und mineralogische Untersuchung des Bohrkernmaterials und der Bohrlochzemente sowie die (sub-) mikroskopischen Untersuchungen zum Bestand, der Zusammensetzung und der Oberflächenbeschaffenheit der Gesteins- und Zementproben.

Die Charakterisierung des Porenraumes erfolgt ebenfalls.

Zusätzlich werden (Sub-) mikroskopische Untersuchungen der Stahlverrohrungen von Bohrungen durchgeführt.

Numerische Modellierungen

Mikro-Computer-Tomographie Untersuchungen von Sandsteinen und numerische Modellierungen zu Veränderungen des Porenraumes und des Fluidflusses (z.B. Porosität, Permeabilität, Durchflussgeschwindigkeiten), infolge der Kohlendioxid und Wasserstoff-Experimente werden durchgeführt. Dies erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Teilprojekt 5.


Laborexperimente

Experimente unter Reservoirbedingungen finden in einem dafür neu eingerichteten Labor statt.  Die Autoklavenexperimente werden mit

  • Wasserstoff und Kohlendioxid
  • Kohlendioxid

Beschlagung für Zeiträume von 1-8 Wochen durchgeführt.

Während der Experimente finden periodischer Fluidentnahmen und Untersuchungen statt. Außerdem sind in-situ Beobachtung induzierter Reaktionen auf der (sub-) mikroskopischen Skala mit einem dafür genehmigten hochauflösenden Digitalmikroskops vorgesehen.